Klienten
Im Jahr 2007 wurden 210 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Menschen mit Autismus im Autismus-Therapieinstitut in Langen behandelt, 176 (=84%) davon waren männlich, 34 weiblich. Dies entspricht einer für Autismus typischen Geschlechtsverteilung.
Die durchschnittliche Therapiedauer betrug 3,7 Jahre.
Das Alter der Klienten erstreckte sich von 2,9 Jahren bis 52 Jahren; Durchschnittsalter war 14,3 Jahre.
69 (=33 %) dieser 210 Klienten waren im Frühförderalter, d.h., jünger als 8 Jahre.
Alterstruktur der Klienten
Erstvorstellungen und Warteliste
2007 fanden insgesamt 92 Erstvorstellungen statt. An den Erstberatungen nahmen jeweils zwei Therapeuten teil. Das jüngste Kind war zum Zeitpunkt der Erstvorstellung 2,1 Jahre, der älteste Klient war 44 Jahre alt.
Altersstruktur der Erstvorstellungen
Warteliste
Am Jahresende warteten 27 Klienten mit Kostenzusage auf einen Therapieplatz („Warteliste“).
28% waren im Alter bis 7 Jahren,
57% waren im Alter von 7 - 14 Jahren,
0% waren im Alter von 14 - 18 Jahren,
10% waren im Alter von 18 - 25 Jahren,
4% waren älter als 25 Jahre.
Nach unseren Aufzeichnungen wurden folgende Leistungseinheiten durchgeführt (Eine „Leistungseinheit“, an der auch Vor- und Nachbearbeitungszeit hängt, entspricht 2,2 Zeitstunden):
6330 Therapieeinheiten für die oben genannten 166 Klienten, einschließlich der damit verbundenen interdisziplinären Gespräche,
402 Leistungseinheiten für stattgefundene 91 Erstberatungen,
135 spezielle Leistungseinheiten für Frühförderung (ohne Frühförder-Erstberatungen, die in den o.g. Erstvorstellungen enthalten sind)
darin enthalten Beratungen für 23 Kitas und 7 Schulen für Kinder unseres Einzugsgebietes, die nicht in regelmäßiger Förderung sind.
Hinzu kamen Leistungseinheiten für allgemeine Aufgaben z.B. für Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit.
Sonstige Leistungen
Informationsveranstaltungen
In 2007 führten wir 4 Informationsnachmittage durch, an denen 74 Fachkräfte aus Frühförderstellen, Kitas, Schulen, freien Praxen und anderen Einrichtungen teilnahmen. Die Veranstaltung ist gedacht für Fachkräfte und Helfer; die in ihrem Arbeitsfeld autistischen Menschen begegnen. Wir vermitteln einen Einblick in das Problemfeld Autismus, stellen unsere pädagogisch-psychologische Arbeit vor und Fragestellungen der TeilnehmerInnen auf.
Fortbildungen
Wir führten Inhouse - Fortbildungen für PB-Schulen, Kitas, Wohnheime, ambulante Dienste durch.
Zudem boten wir mehrere Tages- bzw. Halbtagesfortbildungen zu folgenden Themen an:
„Autistische Kinder in Kindertagesstätten“ (insgesamt 50 Teilnehmer)
„Autismus: Asperger-Störung und Schule“ (12 TN)
„Autismus und Schule: Schwerpunkt frühkindlicher Autismus/Kanner-Syndrom“ (23 TN)
„Autistische Menschen in Werkstätten für Behinderte“ (18 TN)
„Autistische Menschen in Wohnheimen für Behinderte“ (15 TN)
„Autismus: Autistische Patienten in Praxen für Ergotherapie, Logopädie und Krankengymnastik“ (9 TN)
Die Fortbildungen für Schulen waren alle akkreditiert.
Beratungen in Kindertagesstätten
In 2007 erfolgten kindbezogene Einzelfallberatungen in Kitas vor Ort in folgenden Städten und Gemeinden:
Frankfurt
Offenbach
Darmstadt
Wiesbaden
Offenbach
Mainz
Hofheim
Weiterstadt
Maintal-Dörnigheim
Wittgenborn
Rüsselsheim
Hiltersklingen
Neu-Isenburg
Gründau
Bad Nauheim
Ober-Roden
Stockstadt
Büdesheim
Marxheim
Münzenberg
Bensheim
Dieburg
Gießen
Niedermittelau
Unterliederbach
Kelsterbach
Dorn-Assenheim
Butzbach
Bad Vilbel
Mörlenbach
Beratungen in Schulen
Beratungen in Schulen sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie fanden 2007 in allen unten aufgeführten Städten und Kreisen statt.
Sonstige, zahlenmäßig nicht erfasste Leistungen
Wir führten zusätzliche kostenlose Beratungen durch (meist am Telefon), erbrachten spezielle Aktivitäten im Bereich Frühförderung (z.B. Aktivitäten zur Früherkennung, Institutionsberatung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Teilnahme an Frühfördergremien, Vernetzungsarbeit), betreuten Praktikanten u.ä.
Finanzierung der Therapien
Die Finanzierung der Therapien erfolgte durch folgende Kostenträger:
Sozial- und/oder Jugendämter (141 Klienten)
13 Kreis Offenbach
12 Stadt Offenbach
36 Darmstadt / Darmstadt/Dieburg
28 Frankfurt
14 Main-Kinzig-Kreis / Hanau
12 Wetteraukreis / Friedberg
15 Groß-Gerau
11 Hochtaunuskreis / Bad Homburg
10 Odenwaldkreis / Erbach
7 Kreis Bergstrasse / Heppenheim
1 Wetzlar
5 Wiesbaden
13 Main-Taunus-Kreis / Hofheim
3 Kreis Mainz-Bingen
4 Mainz
0 Miltenberg / Obernburg
4 Rheingau-Taunuskreis / Bad Schwalbach
3 Unterfranken/Würzburg
1 Gießen
1 Limburg-Weilburg
2 Lahn-Dill-Kreis
1 Saarbrücken
1 Alzey-Worms
1 Rhein-Hunsrück-Kreis
1 Eisenach
1 Aschaffenburg
Landeswohlfahrtsverband Hessen LWV (4 Klienten)
2 LWV Darmstadt
1 LWV Wiesbaden
3 LWV Kassel
Privatzahler (4 Klienten)
Sonstiges und besondere Ereignisse
15.02.2007 Umzug in unsere neuen Räume in Langen, Moselstrasse
22.06.2007 Das Autismus-Therapieinstitut feiert sein 30-jähriges bestehen
01.10.2007 Eröffnung der Außenstelle Wiesbaden
Spenden und Kommunale Zuschüsse
Im Jahr 2007 gingen 36.708 € an Spenden und Zuschüsse ein, die im Sinne der Spender insbesondere für die Ausstattung unserer neuen Therapieräume in Langen verwendet wurden.
Unser Dank geht an
die Sparkasse Langen-Seligenstadt
Stadtwerke Langen
Stiftung Miteinender Leben
Kinderhilfestiftung
Leberechtstiftung
Frau Susan Levermann
Autismus Rhein-Main e.V.
Fa. Merck
Ing DiBa
Familie Göhr
Förderverein Behinderte Kinder in Langen
Familie Kischkel
Familie Duggen
Logic Media Solutions GmbH
die Stadt Dietzenbach
Elektrizitätswerke Goldbach
Stadt Dietzenbach
Stadt Langen
Stadt Dietz
und Spender, die nicht namentlich genant werden möchten
sowie an den Langener Bürgermeister Dieter Pitthan für die Vermittlung von Spendern.
Wir erhielten außerdem Zuschüsse von Kommunen in Höhe von 3.768,47 €. Wir danken den Gemeinden und Städten
Langen
Dreieich
Rödermark
Mörfelden-Walldorf
Wiesbaden
Eschborn
Gernsheim
Stadt Griesheim
Stadt Dieburg