Elterngruppen

Als zusätzliches Angebot zur Arbeit mit den Eltern in der Einzeltherapie, bietet das Autismustherapieinstitut Gesprächsgruppen für Eltern, deren Kinder in Therapie sind an. Die Gruppen treffen sich monatlich und werden in der Regel von zwei Therapeut/innen begleitet und moderiert. Teilnehmen können Eltern, deren Kinder bei uns in Therapie sind.
Ein Treffen dauert 90 Minuten und ist semistrukturiert, das heißt, die Themen folgen keinem vorgefertigten Programm, sondern orientieren sich sowohl an dem Gesprächsbedarf der Eltern als auch an den fachlichen Überlegungen der Therapeuten bezogen auf die jeweiligen Gruppen.
Die Zusammensetzung der Gruppe richtet sich gegenwärtig nach der Diagnose des Kindes, das heißt, es existiert je eine Gruppe für Eltern von frühkindlichen Autisten und eine für Aspergerkinder oder mit hochfunktionalem Autismus. Die Eltern, deren Kinder die Diagnose atypischer Autismus haben, werden abhängig von den Problemen des Kindes beraten, welche Gruppe geeignet ist. Ein Grund für die Trennung nach der Diagnose des Kindes, ist die unterschiedliche Situation der Eltern. Die Eltern haben andere Fragen z.B. zur schulischen Entwicklung, zum Thema Sprache oder zum Umgang mit Stereotypien. Zudem können sich die Eltern untereinander besser identifizieren und sich in die Situationen der anderen Eltern einfühlen.

Themen in den Elterngruppen sind beispielsweise:

  • Umgang mit Stereotypien/Tics
  • Umgang mit Ängsten und Zwängen
  • Umgang mit Aggressionen ( „Ausrastern“)
  • Motivation: Wann unterfordere ich/wann überfordere ich mein Kind?
  • Welche Schulen kommen für mein Kind in Frage? /Schulbegleiter/in?
  • Tipps und Erfahrungsaustausch bei Mobbing
  • Wie sehen die ausbildungsbezogenen und beruflichen Perspektiven für mein Kind aus?
  • Probleme mit Ämtern und Behörden/Rechte und Hilfen
  • Umgang mit der Diagnose
  • Geschwister: Konflikte, zu kurz kommen