Institut

Das Autismus-Therapieinstitut Langen ist eine ambulante Therapie- und Beratungsstelle und wurde 1977 vom Verein „Hilfe für das autistische Kind, Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen, Regionalverband Rhein-Main e.V." (heute: autismus rhein-main e.V.) gegründet. Am 1.1.2003 ging die Trägerschaft auf den Verein Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach e.V. über.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Therapie für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Autismus sowie die Beratung der Familien und Bezugspersonen. Wir haben uns auch zum Ziel gesetzt, durch Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung, Fortbildungen und die Einbeziehung des Lebensumfeldes zu einem besseren Verständnis und Miteinander beizutragen.

Mit der Einrichtung von Regionalstellen im Rhein-Main-Gebiet und Süd- bzw. Mittelhessen haben wir unser Angebot wohnortnah ausgerichtet und können so Betroffenen und Familien oftmals lange Fahrtzeiten zur Therapie ersparen. Mit der Präsenz vor Ort haben wir auch gute Möglichkeiten, Kooperationen und Netzwerke im Sinne einer umfassenden Versorgung unserer Klienten zu nutzen und auszubauen.

Unsere therapeutischen Teams bestehen aus DiplompychologInnen und Diplom(heil)pädagogInnen, die über unterschiedliche therapeutische Zusatzqualifikationen verfügen und sich kontinuierlich zu autismusspezifischen Themen weiterbilden. Die regelmäßig stattfindenden Team- und Fallbesprechungen, Supervisionen sowie internen Fachtage stellen darüber hinaus unser fachliches und professionelles Handeln sicher. Viele Therapeuten haben eine mehr als 5 oder 10-jährige Erfahrung in der therapeutischen Arbeit mit autistischen Menschen, die in den Teams Team weitergegeben wird. Neue Kolleginnen und Kollegen erfahren eine intensive Einarbeitung.

Das Autismus-Therapieinstitut ist vom Land Hessen als spezielle Frühförderstelle anerkannt und erhält Fördermittel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Therapeuten und Ärzten sowie für die Fachberatung in hessischen Kindertagesstätten.

Die Therapien selbst werden in der Regel durch die zuständigen örtlichen Sozial- und Jugendhilfeträger im Rahmen der Eingliederungshilfe für (seelisch)behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen übernommen (SGB XII (§§ 53-54 und § 92 SGB XII i.V.m. § 55-56 SGB IX) oder nach SGB VIII (§ 35a )).